Beim Fischer-Inkrement kommt nach jedem abgeschlossenen Zug eine feste Zeit zur Uhr hinzu. Eine Bedenkzeit 10+5 beginnt mit zehn Minuten und addiert pro Zug fünf Sekunden, auch wenn sofort gezogen wird. Das hilft, dass schnelle Partien im Endspiel spielbar bleiben.
Öffne die Fischer-Einstellungen
Öffne auf dem Startbildschirm von 1Chess Clock die Partieeinstellungen und wähle Fischer-Inkrement. Gib zuerst die Grundzeit, dann das Inkrement in Sekunden ein. Prüfe beide Werte, bevor du zur Uhr zurückkehrst. Für einen sichtbaren Test eignen sich 5+3 oder 10+5.
Verwechsle Inkrement nicht mit Verzögerung. Bei Fischer wird Zeit nach der Übergabe hinzugefügt und ein Spieler kann Zeit ansammeln. Wenn eure Veranstaltung eine Schonzeit verwendet, lies Bronstein-Verzögerung einstellen.
Speichere und teste die Vorgabe
Speichere die Einstellung und starte eine kurze Testpartie. Lass die aktive Uhr einige Sekunden laufen und tippe dann ihre Seite. Die Anzeige muss sich um den gewählten Wert erhöhen, abzüglich der verbrauchten Zeit. Wiederhole das von der anderen Seite, damit beide Spieler den Effekt kennen.
Stelle das Telefon so auf, dass niemand über das Brett greifen muss, und vereinbart den Umgang mit Fehltipps. Die Anleitung für den Einstieg erklärt den Wechsel der Uhr.
Wähle eine stimmige Bedenkzeit
Nutze die Vorgabe des Veranstalters, wenn es eine gibt. Sonst gehören Grundzeit und Inkrement zusammen: Sehr kurze Grundzeit mit großem Inkrement verändert den Rhythmus. Der Überblick zu Bedenkzeiten hilft beim Vergleich mit Blitz oder Schnellschach. Macht je einen Testzug, prüft das Inkrement und setzt vor der echten Partie zurück.
