1Chess Clock

3+2, 5+0, 10+5 und 15+10 in 1Chess Clock einstellen

Spieleinstellungen von 1Chess Clock mit Zeitkontrollen
Zeitkontrolle in den Spieleinstellungen wählen
Startbildschirm von 1Chess Clock mit zwei bereiten Uhren
Beide Uhren vor dem ersten Zug prüfen

Wenn du 3+2, 5+0, 10+5 oder 15+10 einstellen willst, hilft eine gemeinsame Checkliste: Startzeit wählen, die Regel nach einem Zug festlegen und beide Anzeigen vor der Partie prüfen. Öffne in 1Chess Clock die Spieleinstellungen, trage die vereinbarten Werte ein und kehre zur Hauptansicht zurück. So bleiben die vier Formate auf einer nützlichen Seite zusammen.

Was die vier Formate bedeuten

Die erste Zahl steht für die anfänglichen Minuten pro Spieler. Die zweite Zahl bezeichnet die Sekunden, die nach einem abgeschlossenen Zug hinzukommen, wenn Fischer-Inkrement verwendet wird. Dadurch entsteht jeweils ein anderer Rhythmus:

  • 3+2: drei Minuten plus zwei Sekunden pro Zug; eine schnelle Partie bleibt auch nach der Eröffnung spielbar.
  • 5+0: fünf Minuten ohne Zusatzzeit; jeder Spieler hat nur seine fünf Startminuten.
  • 10+5: zehn Minuten plus fünf Sekunden pro Zug; mehr Denkzeit bei weiterhin zügigem Spiel.
  • 15+10: fünfzehn Minuten plus zehn Sekunden pro Zug; passend für Training oder eine ruhigere Vereinsrunde.

Die Schreibweise sagt allein noch nicht, ob die zweite Zahl Inkrement oder Verzögerung meint. Wenn der Veranstalter Bronstein-Verzögerung angekündigt hat, nutze die Anleitung zur Bronstein-Einstellung und behandle sie nicht wie Fischer. Für den größeren Zusammenhang hilft die Anleitung zur Wahl der Bedenkzeit.

Eine Zeitkontrolle in 1Chess Clock einstellen

Öffne die Spieleinstellungen und wähle den angekündigten Modus. Trage zuerst die Grundzeit in Minuten ein und danach die Zusatzsekunden, wenn du Fischer-Inkrement verwendest. Für 5+0 bleibt das Inkrement auf null. Passt eine vorhandene Vorgabe, kannst du sie wählen; sonst gib die Werte manuell ein und lies die Zusammenfassung vor dem Speichern.

Die Anleitung zum Fischer-Inkrement trennt Grundzeit und Zusatzsekunden. Wechsle den Modus nicht nur deshalb, weil zwei Kontrollen dieselben Zahlen enthalten: 10+5 mit Fischer und fünf Sekunden Verzögerung laufen unterschiedlich.

Das Verhalten vor der Partie prüfen

Kehre zur Hauptuhr zurück und kontrolliere beide Felder. Macht von jeder Seite einen Testzug: Uhr starten, kurz laufen lassen und die aktive Seite antippen. Bei 5+0 darf die Anzeige nur sinken. Bei den anderen drei Kontrollen sollte das Inkrement nach dem Zug erscheinen, abzüglich der verbrauchten Denkzeit.

Dieser kurze Test verhindert den unangenehmsten Fehler: Beide Spieler glauben, eine Kontrolle vereinbart zu haben, während die Uhr eine andere ausführt. Passt die Anzeige nicht zur Ansage, halte an, öffne die Spieleinstellungen erneut und korrigiere sie vor der echten Partie.

Das passende Format für die Sitzung wählen

3+2 oder 5+0 eignen sich für eine kurze Blitzpartie. 10+5 gibt beim schnellen Training etwas mehr Luft, während 15+10 Raum für eine Besprechung oder anschließende Analyse lässt. Das sind praktische Orientierungspunkte, keine universellen Regeln; maßgeblich bleibt die Ansage des Veranstalters.

Wenn alles stimmt, stellst du das Telefon für beide erreichbar auf und folgst der Anleitung für die ersten Schritte mit 1Chess Clock.

Quelle: 1Chess Clock app and chess-clock web plan